Presseberichte

Presenotiz

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins Mainzer Fastnachtsmuseum

 

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Mainzer Fastnachtsmuseum hat in der kürzlichen Tagung den bisherigen Vorstand mit Gerd Ludwig, Peter Krawietz, Horst Crossmann, Monika Jung, Dr. Michael Kläger und Beate Popp auf drei Jahre wiedergewählt. Lediglich der Ehrenpräsident des Mainzer Carneval Clubs Werner Mundo verzichtete aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur.
An seiner Stelle wählte die Versammlung Dr. Dieter Degreif von der Mainzer Prinzengarde in den Vorstand.

 

Werner Mundo wurde zum Ehrenmitglied berufen und für seine Jahrzehnte langen Verdienste um den Förderverein mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet.

 

Die mit bedeutendste Entscheidung war die Zustimmung zur Übernahme der Trägerschaft für das noch in städtischer Verwaltung befindliche Mainzer Fastnachtsarchiv. Außerdem konnten sich die Mitglieder vom zügigen Fortschritt der Umgestaltung der Dauerausstellung im Mainzer Fastnachtsmuseum überzeugen. Man freute sich auf die Wiedereröffnung im Januar 2017.

 

 

Der 77.777ste Besucher

Während einer Weinprobe mit fastnachtlichen Beiträgen konnte der 77.777ste Besucher im Mainzer Fastnachtsmuseum begrüßt werden. Die Allgemeine Zeitung Mainz berichtet mit der Schlagzeile „Viele edle Tropfen und eine Schnapszahlt“ am 28.7.2016 über das Ereignis.

AZ Mainz 28.07.2016

 

Museum vorrübergehend geschlossen

Zur Neugestaltung der Dauerausstellung wird das Mainzer Fastnachtsmuseum vom 12.9.2016 bis 6.1.2017 vorübergehend geschlossen. Die  Allgemeine Zeitung Mainz berichtet mit dem Titel „Die Chronologie durchbrechen“  am 23.7.2016 ausführlich über das Projekt.

AZ Mainz 23.07.2016

 

Mainzer Hofsänger gratulieren zum 11jährigen Bestehen

 

Die Mainzer Hofsänger gratulierten den Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum (FMF) zum 11jährigen Bestehen seines Museums, das der Verein dieser Tage feiert. Der FMF gehört seit Bestehen auch der IGMK an. Ein original handgeschriebenes Notenblatt des unvergesslichen Liedes „So ein Tag so wunderschön wie heute“ und ein Kostüm mit dem die Hofsänger in der Kampagne ihr Publikum begeistern, überreichte der wohl populärste Deutsche Fastnachtschor dem 1.Vorsitzenden Gerd Ludwig.  Ludwig bedankte sich bei den Hofsängern und betonte, dass das Notenblatt sowie das Kostüm die Besucher des Museums an die großartigen Auftritte, nicht zuletzt auch in der Fernsehsitzung „Mainz wie’s singt und lacht“, an Sternstunden der Mainzer Fastnacht erinnern werden.

Ein Wochenende zuvor beteiligte sich das vom Förderverein getragene Museum an der Mainzer Museumsnacht. Nahezu 1000 Besucher durfte das Fastnachtsmuseum an diesem Abend verzeichnen. Das Interesse an dem großen Mainzer Volksfest ist ungebrochen und wird dazu anspornen auch in Zukunft die mehr als sehenswerte Ausstellung in den Räumen des Mainzer Proviantmagazins aktuell für die Besucher zu gestalten.

MAINZER FASTNACHTSMUSEUM ERÖFFNET

Seit 1972 werden Narren-Devotionalien archiviert

Ausstellungsräume im ehemaligen Proviantmagazin des Deutschen Bundes

MAINZ. Die Suche nach  geeigneten Räumen hat für das von einem Förderverein getragene Mainzer Fastnachtsmuseum nach mehr als 30 Jahren ein Ende gefunden. Unter der Anschrift Neue Universitätsstraße 2 ist das Museum  rund um das größte Mainzer Volksfest jetzt im ehemaligen Proviantmagazin des Deutschen Bundes im Herzen der Mainzer Innenstadt zu finden.

In das lange Jahre leer stehende imposante  Militärgebäude zwischen Schillerplatz und Münsterstraße ist wieder Leben eingekehrt.
Ziviles Leben zwischen Gastronomie, Wohnen und Deutschem Kabarettarchiv. Mit dem Mainzer Fastnachtsmuseum, dem  eine Fläche von 420 Quadratmetern kostenfrei von der Stadt Mainz zur Verfügung gestellt wird, hat die "Wiederbelebung" des 1867 fertig gestellten historischen Baus ihren Abschluss  gefunden.

78 Quadratmeter sind dem Mainzer Fastnachtsarchiv in städtischer Verwaltung vorbehalten, die restlichen 342 Quadratmeter stehen uneingeschränkt dem Mainzer Fastnachtsmuseum zur Verfügung, das vom 120 Mitglieder zählenden "Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum" getragen wird.

Die Leitung von Fastnachtsarchiv und Fastnachtsmuseum (beide betrieben von  ehrenamtlichen Mitarbeitern) liegt in den Händen des Historikers Friedrich Schütz, pensionierter Leiter des Mainzer Stadtarchivs.

VÄTER EINER IDEE

Gilt der Mainzer Großkaufmann Johann "Maria"  Kertell durch die von ihm 1837 initiierte Gründung der ersten Mainzer Fastnachtsgarde, der "Mainzer Ranzengarde", als Vater der organisierten Fastnacht in Mainz, so kann mit Fug und  Recht der Ur-Mainzer Karl Delorme, seinerzeit Kulturdezernent der Stadt, als "Vater des Fastnachtsmuseums" bezeichnet werden.
Bereits 1972 legte Delorme den Grundstein zunächst für das  Fastnachtsarchiv und forderte seitdem beharrlich die Zugänglichkeit der Archivalien der "fünften Jahreszeit" in einem Fastnachtsmuseum. Unterstützung erfuhr Delorme dabei vor allem auch  durch seinen Mitarbeiter Gerd Ludwig, der heute Vorsitzender des Fördervereins ist.
Die in mehr als 30 Jahren vor allem durch Schenkungen zusammengetragene umfangreiche Sammlung närrischer  Objekte, Dokumente, Filme und Fotos bildet die Grundlage für die Ausstellungen im Mainzer Fastnachtsmuseum.

"Ohne die Hilfe vieler Behörden, Institutionen und Bürger hätten wir unser  großes Ziel nicht erreichen können", bedankt sich Förderverein-Vorsitzender Gerd Ludwig jetzt zur Eröffnung des Mainzer Fastnachtsmuseums. Sein Dank gilt der Wohnbau Mainz, der Stadt Mainz  und an alle Sponsoren aus Fastnacht, Wirtschaft und privaten Spendern und Förderern.

 

 MAINZER FASTNACHTSMUSEUM ERÖFFNET

 Seit 1972 werden Narren-Devotionalien archiviert Ausstellungsräume im ehemaligen Proviantmagazin des Deutschen Bundes.

DAS KONZEPT

Im Mainzer Fastnachtsarchiv können Interessierte  recherchieren, wenn es beispielsweise (wie schon geschehen) um das Verfassen von Diplomarbeiten oder Dissertationen zum Thema "Mainzer Fastnacht" geht.
Mehr als 160 Jahre Mainzer  Fastnachtsgeschichte werden im Mainzer Fastnachtsmuseum dargestellt. In rund 50 speziell angefertigten Vitrinen sind Prunkuniformen legendärer Gardegenerale ebenso zu finden, wie die prächtigen  Galaroben Mainzer Fastnachtsprinzen und -prinzessinen, die Kittelschürzen des berühmten Putzfrauenduos "Fraa Babbisch" und "Fraa Struwwelich", sowie Kostüme der Symbolfiguren der  Mainzer Fastnacht.

Und daneben natürlich Orden und Narrenkappen, Präsidentenszepter und Sitzungsprotokolle, Liederhefte aus dem 19. Jahrhundert, und, und, und...
Immer wieder wird der Besucher  Neues entdecken können, wollen doch die Betreiber des Museums durch wechselnde Ausstellungsstücke aus der "Schatzkammer" des Fastnachtsarchivs immer neue Blickfänge schaffen. In einer  eigenen Abteilung bleibt zudem Platz für Wechselausstellungen.
Hier können sich beispielsweise Fastnachtsvereine präsentieren, die ein besonders "närrisches" Jubiläum feiern. Die  Fenster des Ausstellungsraums sind mit Fahnen verhängt, die mit Informationen zur und Emblemen der Mainzer Fastnacht bedruckt sind.
In so genannten Medientürmen sind vertonte Bilder und Filme aus der Geschichte der Mainzer Fastnacht abrufbar, die sich in vier großen Abteilungen präsentiert:

Fastnachtsreform und politisch-literarische Fastnacht prägen die Abteilung "1837 bis  1848", die Jahre 1850 bis 1914 stehen unter den Schlagworten "Stammtische und Fastnachtsclubs" sowie "Fastnacht und Fremdenverkehr".
Die Fastnacht zwischen zwei Kriegen  und die Fastnacht unter dem Hakenkreuz wird mit der Zeitachse 1925 bis 1939 abgedeckt und mit dem Jahre 1945 beginnend informiert Abteilung vier schließlich über Nachkriegsfastnacht und  Fernsehfastnacht.

 

LEBENDES MUSEUM

Aktionen von und mit Kindern sollen möglich gemacht, Führungen  angeboten werden. Zudem erhoffen sich die Organisatoren, dass das Museum einen besondere Sogwirkung auf Touristengruppen haben wird. Einige närrische Schmankerl haben die Museumsorganisatoren  nicht nur bei den Mitbringseln, die es zu kaufen geben wird, bereits eingeplant - doch die sollen so überraschend sein wie ein gutes Bonmot am Ende einer Büttenrede.

 

 

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